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Neue Fahrzeugtechnologie kann die Ladeleistung dualer Akkusysteme beeinträchtigen

Europa ist im Trend hinsichtlich der Senkung von Schadstoffemissionen neuer Kraftfahrzeuge führend, und ab dem kommenden Jahr müssen Neufahrzeuge sogar noch strengeren Auflagen genügen. Seit 2013 verkaufte Neufahrzeuge müssen die Euro-5-Abgasnorm einhalten, und ab etwa 2017 findet die noch anspruchsvollere Euro-6-Norm Anwendung.

 

Da diese Normen im Lauf der vergangenen Jahre immer strenger geworden sind, mussten Autohersteller neue Technologien einführen, um den Anforderungen zu genügen. Hersteller haben die ECU daher so konzipiert, dass sie mit der Lichtmaschine verbunden ist und elektrische Lasten kontrolliert.

 

Die ECU steuert wichtige Motorfunktionen über den CANBUS, u. a. die Einspritzdauer und -zeit, um Emissionen bei wechselnden Lasten besser zu steuern. Die ECU kann unter bestimmten Umständen sogar die Lichtmaschine abschalten, die Ausgangsspannung der Lichtmaschine ändern oder die Lichtmaschine bei Lastwechseln vorbelasten. Wir bezeichnen diese Lichtmaschinen als ECU-gesteuerte Lichtmaschinen mit variabler Spannung.

 

Die von Fahrzeugherstellern vorgenommenen Änderungen zielen größtenteils auf höhere Kraftstoffeffizienz und geringere Schadstoffemissionen ab. Sie können jedoch für Allrad- und Freizeitenthusiasten frustrierend sein, insbesondere wenn sie zur traurigen Aussicht führen, dass das Bier aus dem Bordkühlschrank warm ist, weil der Zusatzakku leer war.

 

Mit der breiten Einführung dieser Technologie werden spannungsempfindliche Relais, die in den vergangenen 15 Jahren mit Zweit- oder Zusatzakkus häufig eingesetzt wurden, so gut wie nutzlos. Es ist daher ein intelligenteres Produkt vonnöten um zu gewährleisten, dass Ihr Zusatzakku trotz Spannungsschwankungen stets zu 100 % geladen bleibt.

 

Hierbei ist zu beachten, dass bei Strommessungen in der Fahrzeugelektrik alle elektrischen Zubehörgeräte an der gemeinsamen Masse (Karosserie) geerdet sein müssen, nicht am Minuspol der Hauptbatterie.

 

REDARC, ein australischer Hersteller von elektronischem Kfz-Zubehör, hat hierfür eine patentierte Lösung entwickelt. Das Unternehmen hat die BCDC-Familie von Kfz-Akkuladegeräten entwickelt, um Zusatz- oder Bordakkubanken auch unterwegs auf 100 % Ladezustand aufzuladen. Diese Geräte beinhalten ein mehrphasiges DC-DC-Akkuladegerät für den Einbau in der 12-V- oder 24-V-Elektrik beliebiger Pkws, Freizeit- und Allradfahrzeuge, Lkws, Busse oder Wasserfahrzeuge.

 

Ein weiteres zentrales Merkmal der BCDC-Kfz-Akkuladegeräte ist die integrierte Wechselrichtertechnologie, die den Spannungsabfall überwinden hilft, der bei größeren Entfernungen zwischen Zusatz- oder Bordakkus und ihrer Ladequelle z. B. in Wohnwägen, Wohnmobilen, Campinganhängern, Lkws und Bussen auftritt. Um jedoch das Szenario des warmen Biers sicher abzuwenden, verstärken sie insbesondere die niedrige Ausgangsspannung, die eine ECU-gesteuerte Lichtmaschinen an Ihren Zusatzakku abgibt.

 

BCDC-Kfz-Akkuladegeräte messen die Spannung an der Hauptbatterie um zu erkennen, wann der Zusatzakku geladen und wann die Starterbatterie isoliert werden sollte. Die von REDARC-Ingenieuren erforschten jeweiligen Spannungen sind auf eine breite Vielfalt von Fahrzeugen ausgelegt, und daher wurde eine ganze Familie von BCDC-Produkten entwickelt, um den verschiedenen Ladesystemen der einzelnen Kfz-Hersteller optimal Rechnung zu tragen.

 

Die BCDC-Standardserie arbeitet in Fahrzeugen, in denen die Lichtmaschinenspannung auf mindestens 12,7 V geregelt ist, nur mit Spannungsmessung. Hierzu zählen handelsübliche Lichtmaschinen mit Festspannung und ECU-gesteuerte Lichtmaschinen mit Temperaturkompensation.

 

Die breitere Palette an BCDC-Modellen wird in Fahrzeugen mit ECU-gesteuerten Lichtmaschinen mit variabler Spannung eingesetzt. Diese Geräte messen die An- und Abschaltspannung auf verschiedenen Stufen und verfügen über einen Zündungseingang zum Ladegerät um zu gewährleisten, dass das BCDC den Zusatzakku auf 100 % auflädt und zugleich die Hauptbatterie zuverlässig vor übermäßiger Entladung schützt. BCDC-Kfz-Akkuladegeräte sind für Ausgänge von 20 A, 25 A und 40 A erhältlich.

 

Diese verschiedenen Ausgangsoptionen stellen sicher, dass für alle üblichen Lasten- und Ladeanforderungen stets ein geeignetes BCDC erhältlich ist. BCDC-Produkte beinhalten für Blei-, Gel-, AGM- und Kalziumakkus spezifische Akku-Ladealgorithmen. REDARCs LFP-Serie ist für die Ladung von Lithium-Akkus (LiFePO4-Akkus) geeignet; diese Geräte sind mit Ausgängen von 25 A und 40 A erhältlich.

 

Die Modelle BCDC, LFP 1225 und LFP 1240 verfügen außerdem über einen MPPT-Solarladeregler, der die Ladung von Zusatzakkus über Solarmodule ermöglicht. Der MPPT-Solar-Ladealgorithmus stellt sicher, dass aus Ihren Solarmodulen jederzeit die maximal verfügbare Energie gezogen wird.

 

Eine uns häufig gestellte Frage ist, welches BCDC-Modell in Ihrem Fahrzeug installiert werden kann. Ab Ende 2011 gekaufte Fahrzeuge mit Common-Rail-Dieselmotoren sind im Allgemeinen mit ECU-gesteuerten Lichtmaschinen mit variabler Spannung ausgestattet. Die Merkmale Ihrer Lichtmaschine lassen sich am besten testen, indem Sie ein Voltmeter an Ihre Hauptbatterie anschließen und auf eine kurze Fahrt gehen.

 

Achten Sie darauf, die Fahrt unter verschiedenen Bedingungen zu absolvieren, und zeichnen Sie die geringste auftretende Spannung auf. Die verschiedenen Fahrtbedingungen sollten Folgendes beinhalten:

 

  •          Motortemperatur (Spannungsmessung bei kaltem Motor sowie bei Betriebstemperatur)
  •          Unterschiedliche Motorbelastung (Beschleunigung bergauf, Verzögerung bergab)
  •          Unterschiedliche elektrische Lasten (Scheinwerfer und Klimaanlage ein und aus)

 

Die folgende Tabelle unterstützt Sie zusätzlich bei der Auswahl des für Ihr Fahrzeug benötigten BCDC:

 

Lichtmaschinen mit Festspannung (Lichtmaschine liefert während der Fahrt stets mindestens 12,7 V)

Lichtmaschinen mit Temperaturkompensation (Lichtmaschine liefert während der Fahrt stets mindestens 12,7 V)

ECU-gesteuerte Lichtmaschinen mit variabler Spannung (Lichtmaschine liefert während der Fahrt stets höchstens 12,7 V)

BCDC1220 (20-A-Modell)

BCDC1220

BCDC1220-IGN

BCDC1225 (25-A-Modell)

BCDC1225

BCDC1225-LV

BCDC1240 (40-A-Modell)

BCDC1240

BCDC1240-LV

 

Achten Sie auf die Auswahl des für Ihr Fahrzeug, Ihren Anwendungsbereich und Ihre Akku-Ladeanforderungen korrekten BCDC. REDARC pflegt eine ständig aktualisierte Datenbank von Fahrzeugen, die den einzelnen Fahrzeugen das richtige BCDC-Modell zuordnet.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder zu Ihrer Unterstützung bei der Auswahl des richtigen BCDC für Ihr Fahrzeug an REDARCs technische Helpline unter [email protected] oder rufen Sie unsere freundlichen Techniker zu Ihrer kostenlosen Unterstützung unter +61 8 8322-4848 an.